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Warum wird Intellektuelles Eigentum geschützt?

Dieser Eintrag stammt von Dr. Jan Hachenberger Am 18.12.2007 @ 08:59 In Intellektuelles Eigentum | Keine Kommentare

Liebe Leser,

standen im letzten Blog noch die Ursachen des Missbrauchs von Intellektuellem Eigentum im Vordergrund, möchte ich heute als Abschluss für das Jahr 2007 die Verhaltensweisen bedrohter bzw. geschädigter Rechteinhaber hinterfragen. Mit anderen Worten es geht um die Ziele des Schutzes von Intellektuellem Eigentum:

Staatliche Schutzziele

Abseits von den hier nicht thematisierten Wohlfahrtseffekten der Vergesellschaftung in­novativer und kreativer Werke versucht der Staat, die Bestreitbarkeit der Märkte für intellektuelle Güter aufrechtzuerhalten. Mit der Festsetzung institutioneller Rahmenbedingungen beabsichtigt er einmal, das Risiko des Marktversagens durch wirtschaftspolitisch unerwünschte Externalitäten aus dem Missbrauch geistiger Arbeitsergebnisse zu minimieren und Anreize für staatlich zielkonforme Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen zu schaffen. Zum anderen zielen staatliche Regulierungs­maßnahmen zur Begrenzung des Grades und der Dauer der Exklusion unberechtigter Dritter von positiven Nutzeneffekten schöpferischer Leistungen – unabhängig von Partikularinteressen der Rechteinhaber – auf

  • die Intensivie­rung des Innovations- und Kreativitätswettbewerbs,
  • die Steigerung des Wirtschaftswachstums und
  • die Förderung der kulturellen Entwicklung der Gesellschaft.

[1] http://books.google.com/books/duv?id=Uxye7TUZZsQC&hl=de) und zu der gewohnt satirischen Analyse tagesaktueller Entwicklungen im Bereich Wissensmanagement und Prozessmanagement zurückkehren.

Ich hoffe, Sie bleiben mir als Leser gewogen.


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[1] http://books.google.com/books/duv?id=Uxye7TUZZsQC&hl=de: http://books.google.com/books/duv?id=Uxye7TUZZsQC&hl=de

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